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geschrieben: 27 July 2010 - 0 Kommentar(e) [ Kommentar(e) ] - 0 trackback(s) [ Trackback ]
Category: Karriere

Das Internet ist im Bewerbungsprozess kaum noch wegzudenken. Es bietet dem Nutzer, fast kostenlos, rund um die Uhr, Zugriff auf Stellenanzeigen und stellt eine zeitsparende und günstige Alternative zur postalischen Bewerbung dar. Auch die vielfältigen Jobbörsen und Business-Networks erweisen sich als nützliche Plattformen, um sich rasch ins Berufsleben einzufinden.

altVorsicht mit persönlichen Daten im Internet

Aber Vorsicht: Auch Personaler nutzen das WorldWideWeb um sich über potenzielle Mitarbeiter zu informieren. Dabei handelt es sich weniger um Jobbörsen und Business-Networks, sondern vielmehr um soziale Netzwerke, Foren oder Blogs. 
Viele User gehen zu sorglos mit persönlichen Informationen oder auch privaten Fotos und Videos in verschiedenen webbasierten Netzwerken um. Und so gelangen Personaler beim googlen von Bewerbern unter Umständen an peinliche Partybilder oder Informationen, die im eigentlichen Bewerbungsgespräch lieber verschwiegen worden wären. 
In der Tat kann es vorkommen, dass Bewerber im Vorstellungsgespräch auch mit den Funden konfrontiert werden, was dann schnell mal zu unangenehmen Momenten führt und das seriöse Image, welches man erzeugen wollte zunichte macht, da nützt dann selbst der schickste Anzug nichts. Hinterlässt man im Netz sogar einen allzu schlechten Eindruck, wird man möglicherweise gar nicht erst zum Gespräch eingeladen.

Gezielte Online-PR in eigener Sache

Das Löschen von negativen Einträgen im Web ist jedoch kaum möglich – allerdings kann man sich durch gezielte Online-PR in eigner Sache einen guten Ruf im WWW erarbeiten und somit ein positives Image hinterlassen.
Um den eigenen Ruf zu überprüfen und zu schauen, was unter dem eigenen Namen so alles auftaucht, sollte man sich einfach mal selbst googlen. Personaler haben wenig Zeit, daher sind die ersten zehn Treffer der Suchmaschine ausschlaggebend und die nächsten zehn unter Umständen auch noch relevant. Finden man also negative Einträge über sich selbst, gilt es in erster Linie mit dem Urheber Kontakt aufznehmen und um die Entfernung der Inhalte zu bitten.
Um sich dann positiv darzustellen bieten sich die Möglichkeiten einer eigenen Homepage oder Social-Business-Networks wie Xing, LinkedIn und weitere Anbietern dieser oder ähnlicher Art an. Auch durch qualifizierte Beiträge oder Kommentare in  Unternehmenblogs oder Foren kann man positiv auffallen.
Aber Achtung! Auch wenn das Internet dazu verleitet zu viel zu beschönigen oder gar zu lügen, um sich besser darzustellen, sollte dies vermieden werden – denn Unwahrheiten fallen spätestens im Vorstellungsgespräch dann doch auf.
 

von Kristin Andreas

(Quelle: staufenbiel Bewerben im Web 2010 5. Ausgabe; Bild:www.sxc.hu /clix)

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